Melodien für Millionen

Let it go? „Not yet!“, dachte sich vermutlich Disney nach dem riesigen Erfolg von „Frozen”. Und so kehren die bekannten Figuren zurück.

Von Kevin Scheerschmidt

Von Kevin Scheerschmidt

Von Kevin Scheerschmidt

Kevin Scheerschmidt

Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft B.A. (2013-2018) in Frankfurt am Main und seit 2018 Theater-, Film- und Fernsehkritik in München. Berufung: Film! Motto: Filme müssen wenn möglich auf der großen Leinwand konsumiert werden. Egal ob kleinster Independent oder größter Blockbuster, jeder Film hat das Potential großartig sein zu können. Jeder Film verdient eine Chance.

Diesmal müssen die Unverfrorenen ihr Zuhause Arendale verlassen, weil Eiskönigin Elsa als Einzige eine Melodie aus der Ferne hört, die den anderen verborgen bleibt. So reist die Truppe los, das Geheimnis hinter der Melodie zu erforschen. Schneemann Olaf kämpft dabei mal humorvoll, aber häufig sehr albern mit dem Erwachsenwerden. Kristoff versucht mit Hilfe seines Rentiers Sven den ganzen Film über Anna einen Heiratsantrag zu machen. Und Elsa und ihre Schwester, Prinzessin Anna, müssen die Wahrheit über ihre Vorfahren herausfinden. Mit auf die Reise schickt das Regie-Gespann Chris Buck und Jennifer Lee natürlich neue Songs. „Into the Unknown“ und „Show Yourself“ sind dabei die neuen „Let it Gos“. Olafs neues Lied „When I Am Older“ kann aber nicht an den humorvollen „In Summer“ aus dem ersten Teil anknüpfen. Wer aber die Songs aus Teil 1 mochte, wird die aus dem Nachfolger ebenso mögen. Die Animation ist wieder makellos und der Film spricht, wie schon der Vorgänger (Schwesternliebe statt romantischer Liebe), erneut disney-untypische Themen wie zum Beispiel Vergangenheitsbewältigung an. „Frozen II“ ist nicht so bahnbrechend wie das Original, aber ein unterhaltsamer und würdiger Nachfolger.

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