Fluchtpoesien

In drei Wettbewerbsbeiträgen der Berlinale 2019 geht es um Fluchtfantasien und Fluchtrealitäten: „Répertoire des villes disparues“ von Denis Côté, „Kīz Kardeşler“ von Emin Alper und „Synonyms“ von Nadav Lapid. Ein kanadischer, ein türkischer und ein israelischer Blick auf die ungeliebte geliebte Heimat. Letzterer gewinnt den Goldenen Bären.

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Selfie mit einer AK-47

In „La Paranza dei Bambini“ lässt Claudio Giovannesi Jugendliche in ihrem Wunsch nach Geld und Anerkennung zu einem mächtigen Drogenclan aufsteigen. Der Film läuft im Wettbewerb der Berlinale und bringt Maurizio Braucci, Claudio Giovannesi und Roberto Saviano den Silbernen Bären für das beste Drehbuch ein.

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Ach, Anneliese

Miriam Blieses „Die Einzelteile der Liebe“ ist in der Perspektive Deutscher Film auf der Berlinale zu sehen. Die Regisseurin zerlegt darin eine kleine Familie im öffentlichen Raum.

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Berliner Kulturinventar

Lokalkoloriert in der Panorama-Reihe der Berlinale: Annekatrin Hendel porträtiert in  ihrem Dokumentarfilm „Schönheit & Vergänglichkeit“ den Fotograf und Berghain-Türsteher Sven Marquardt.

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Alte Wunden

In dem skandinavischen Film „Pferde stehlen“, der bereits fünften Zusammenarbeit des Regisseurs Hans Petter Moland mit dem Schauspieler Stellan Skarsgård, wird ein alter Mann von einem Kindheitstrauma eingeholt. Er konkurriert im Wettbewerb der Berlinale und bringt dem Kameramann Rasmus Videbæk einen Silbernen Bären ein.

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Undercover in Teheran

Der israelische Regisseur Yuval Adler lässt Diane Kruger und Martin Freeman Undercover in „The Operative“ für den israelischen Geheimdienst Mossad ermitteln. Der Spionagethriller läuft außer Konkurrenz im Wettbewerb der Berlinale.

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Die Ästhetik des Ekels

Fatih Akin hat Heinz Strunks Roman „Der goldene Handschuh“ verfilmt, die Geschichte des Hamburger Serienmörder Fritz Honka. Im Wettbewerb der Berlinale besticht das Drama durch seine seltsam gelungene Stilistik – und den Hauptdarsteller Jonas Dassler.

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It’s better to burn out, than to fade away

Pia Hallenthals Dokumentarfilm „Searching Eva“, der auf der Berlinale in der Reihe Panorama Dokumente zu sehen ist, erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die ihr Leben bis ins Intimste im Internet zur Schau stellt. Damit zeigt sie ihren Followern vor allem eines: Keine Frau muss angenehm sein.

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