CULT ist das Online-Magazin des Studiengangs Kulturkritik an der Theaterakademie August Everding

Kultur im Exil

Die Corona-Krise verändert die Kultur radikal. Sie kann nicht an den üblichen Orten stattfinden, in den gewohnten Bahnen. Aber sie findet statt. Eine neue Kreativität bringt neue Formen, neue Kanäle, neue Spielarten hervor. Die Kultur ist lebendig, das beweist sie jeden Tag aufs Neue. Auch an dieser Stelle.

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Cultiviert kritisiert

  • Zu viel von allem!
  • Zu viel von allem!

Zu viel von allem!

Die Tage in der Isolation sorgen für ein Übermaß an Kultur – von überall streamen Künstler und Kulturhäuser derzeit. Aber wer soll das alles eigentlich schauen, lesen und hören?

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  • Wir Wirtstiere
  • Wir Wirtstiere

Wir Wirtstiere

„In Zeiten der Ansteckung“: Paolo Giordano stellt in seinem Buch einen schlüssigen Zusammenhang her zwischen der Corona-Krise und unserem Lebensstil. Und er appelliert an unsere Schwarmintelligenz – ohne sich allzu viel Hoffnung zu machen.

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  • Coole Haare und ein aufsässiges Herz
  • Coole Haare und ein aufsässiges Herz

Coole Haare und ein aufsässiges Herz

Die Netflix-Miniserie „Unorthodox“ erzählt atemberaubend von einer mutigen jungen Frau. Und sie macht einem internationalen Publikum die großartige israelische Schauspielerin Shira Haas bekannt.

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  • Ein Monat auf dem Land
  • Ein Monat auf dem Land

Ein Monat auf dem Land

Home Office als Urlaub auf dem Bauernhof: Von glücklichen Momenten der neuen Einsamkeit.

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  • Meine Ruh ist hin
  • Meine Ruh ist hin

Meine Ruh ist hin

Die Münchner Kammerspiele haben mit „Yung Faust“ ein Experiment gewagt: eine Inszenierung von zu Hause aus. Gesehen von: zu Hause aus.

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  • Bodenständige Diva
  • Bodenständige Diva

Bodenständige Diva

Die Schauspielerin Julia Windischbauer ist mit 23 Jahren die Jüngste im Ensemble der Münchner Kammerspiele. Zum Interview in einem plüschigen, überfüllten Café  in der Münchner Maxvorstadt – da gab es noch kein Social Distancing – kommt Julia Windischbauer mit dem Auto. Sie wohnt „ a bissl außerhalb“, außerdem liebt sie Autofahren. Bloß die Parkplatzsituation sei „a Schaß“, sagt die gebürtige Linzerin.

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  • Falsche Abzweigung
  • Falsche Abzweigung

Falsche Abzweigung

Im Wettbewerb der Berlinale: Sally Potter schickt ihren Helden in dem Film „The Roads Not Taken“ durch ein Leben, das er hätte haben können.

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  • Eigener Körper, eigene Entscheidung
  • Eigener Körper, eigene Entscheidung

Eigener Körper, eigene Entscheidung

„Never Rarely Sometimes Always“: Ein starker Film im Wettbewerb der Berlinale von Eilza Hittman über Selbstbestimmung. Weibliche Selbstbestimmung.

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  • Gespräch mit einem verspeisten Fisch
  • Gespräch mit einem verspeisten Fisch

Gespräch mit einem verspeisten Fisch

Im Wettbewerb der Berlinale: Abel Ferrara inszeniert in „Siberia“ mit Willem Dafoe in der Hauptrolle eine irrlichternde Reise durch Raum und Zeit.

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  • „Ich glaube, ich bin hier falsch“
  • „Ich glaube, ich bin hier falsch“

„Ich glaube, ich bin hier falsch“

Im Wettbewerb der Berlinale läuft Philippe Garrels „Le sel des larmes“. Damit hat das Festival unter seiner neuen Leitung einen weiteren Skandal nach den Protesten gegen den Konkurrenten „DAU“: Denn wie kann es sein, dass ein derart frauenfeindlicher Film als potenzieller Gewinner eines Goldenen Bären in Betracht gezogen wird?

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  • Im Mikrokosmos der Ausbeutung
  • Im Mikrokosmos der Ausbeutung

Im Mikrokosmos der Ausbeutung

In der Sektion Panorama bei der Berlinale: Kitty Green erzählt in ihrem ruhigen, aber eindringlichen Spielfilmdebüt „The Assistant“ vom System des Schweigens in einer Filmproduktionsfirma.

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  • Eine Nachricht wie ein Erdbeben
  • Eine Nachricht wie ein Erdbeben

Eine Nachricht wie ein Erdbeben

Maria Sødahls „Håp / Hope“ ist eine erschütternde Erzählung vom Umgang mit einer tödlichen Krebsdiagnose. Bei der Berlinale ist der norwegisch-schwedische Film in der Panorama Sektion zu sehen.

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  • Ein Milchbrötchen, bitte!
  • Ein Milchbrötchen, bitte!

Ein Milchbrötchen, bitte!

Im Wettbewerb der Berlinale: Kelly Reichardt demontiert in ihrem Anti-Western „First Cow“ mit subtilem Humor tradierte Bilder von Männlichkeit.

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  • Roadtrip mit zwei Beinen
  • Roadtrip mit zwei Beinen

Roadtrip mit zwei Beinen

Frisch mit dem Oscar für „Toy Story 4“ als bestem Animationsfilm ausgezeichnet, kommt von Pixar am 5. März schon der nächste Animationshit ins Kino. Auf der Berlinale feiert der magische „Onward“ seine Weltpremiere.

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  • Angst lässt Seele klingen
  • Angst lässt Seele klingen

Angst lässt Seele klingen

Berlinale: Der argentinische Wettbewerbsbeitrag „El prófugo“ von Natalia Meta untersucht die traumatisierte Seele der Synchronsprecherin Ines auf visueller und auf klanglicher Ebene.

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  • Perfide Erinnerung
  • Perfide Erinnerung

Perfide Erinnerung

Berlinale: In Vadin Perelmans „Persian Lessons“ gibt der internierter Jude Gilles einem SS-Hauptsturmführer Persischunterricht. Dabei stammt Gilles aus Belgien und spricht gar kein Farsi. Um zu überleben ist er gezwungen, eine Fantasiesprache zu erfinden – und muss sie gleichzeitig selbst lernen.

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  • Die Magie der Fanpost
  • Die Magie der Fanpost

Die Magie der Fanpost

Eine Bestseller-Verfilmung zum Auftakt der Berlinale: Philippe Falardeau inszeniert Joanna Rakoffs „My Salinger Year“ als Ode an das Geschichtenerzählen.

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  • Die Welt zu retten wird anstrengend
  • Die Welt zu retten wird anstrengend

Die Welt zu retten wird anstrengend

Im Münchner Marstall zeigt der Regisseur Peter Kastenmüller „Kassandra / Prometheus. Recht auf Welt.“ Der Autor Kevin Rittberger verhandelt in seinem Doppelstück die humanitäre Flüchtlingskatastrophe, verwoben mit tragischen Helden der Antike.

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  • Baby im Bombenhagel
  • Baby im Bombenhagel

Baby im Bombenhagel

Waad al-Kateab hat fünf Jahre lang ihr eigenes Leben dokumentiert. Ihr Film „Für Sama“ zeigt, wie sie, ihre kleine Familie und die gesamte Bevölkerung von Aleppo zu überleben versucht. Es ist ein Film der größtmöglichen Brutalität – und der kleinen Glücksmomente.

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  • Judenhass und blinder Gehorsam
  • Judenhass und blinder Gehorsam

Judenhass und blinder Gehorsam

Roman Polanskis Film „Jʼaccuse“ über einen französischen Justizskandal gewann in Venedig den Jurypreis. Nun läuft er in den Kinos an.

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  • Lichtblicke im Hamsterrad
  • Lichtblicke im Hamsterrad

Lichtblicke im Hamsterrad

Der Regisseur Ken Loach zeigt in seinem Film „Sorry We Missed You“ eine Familie aus der Arbeiterklasse, die am Kapitalismus zu zerbrechen droht. Dafür arbeitet er mit großartigen Schauspielern, die eigentlich keine sind.

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  • Kleine Frauen. Große Träume
  • Kleine Frauen. Große Träume

Kleine Frauen. Große Träume

Die bereits siebte Verfilmung des amerikanischen Literaturklassikers „Little Women“ von Louisa May Alcott ist ein Aufruf zu mehr Menschlichkeit und eine tolle Regieleistung von Greta Gerwig.

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  • Der falsche Freund
  • Der falsche Freund

Der falsche Freund

Der neuseeländische Regisseur Taika Waititi hat mit „JoJo Rabbit“ eine spannende Nazi-Satire gedreht- Den vollkommenen überdrehten Hitler spielt er darin selbst.

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  • Jugend ohne Halt
  • Jugend ohne Halt

Jugend ohne Halt

Der Regisseur Ladj Ly begibt sich mit seinem Spielfilmdebüt „Les Misérables“ zurück in den gewaltvollen Pariser Vorort, in dem er aufgewachsen ist.

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Cultivierte Spielstätten in München

Münchner Veranstaltungorte
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